Auf der jüngsten Vorstandssitzung des Göppinger CDU Stadtverbandes am 10. Oktober war die Entscheidung zur Durchsatzmengenerhöhung des Müllheizkraftwerkes eines der bestimmenden Themen des Abends. Zu Gast war Oberbürgermeister Guido Till, der seine Position und die des Gemeinderats zu der anstehenden Entscheidung zum Müllheizkraftwerk darlegte.

Für den CDU Vorstand und den ebenfalls anwesenden MIT-Kreisvorsitzenden Eduard Freiheit, stößt die Erhöhung der Durchsatzmenge und die vorzeitige Vertragsverlängerung auf viel Unverständnis -gerade auch vor dem Hintergrund des Bürgerinformationsprozesses. Innerhalb eines Jahres ist es dem Kreistag nicht gelungen, die Bürgerinnen und Bürger von der Sinnhaftigkeit der geplanten Entscheidung zu überzeugen. Die Konsequenz kann dann aber nicht sein „Augen zu und durch“. So kann man mit den Bürgern nicht umgehen. Das schadet dem politischen Diskurs und schürt - völlig zurecht - viel Unmut. Zugleich wurde in der Sitzung kritisiert, dass die Option einer Rekommunalisierung und das insoweit ernsthafte Interesse des kommunalen Energieversorgers in Göppingen, vorschnell vom Tisch gewischt wurde. Am Ende fassten die Göppinger Christdemokraten einstimmig den Beschluss, dass sie eine Durchsatzerhöhung der Müllmenge und eine vorzeitige Vertragsverlängerung mit der EEW ablehnen.

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